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Archiv - Spielberichte
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Volleyball Regionalliga: SV Pädagogik Schönebeck - SC Potsdam II 2:3 (18, -24, 23, -24, -11)
Ein Spiel auf Augenhöhe ohne Happy End
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Vom ersten Ball an war es das erwartet enge und spannende Spitzenspiel, was sich dieses Prädikat gestern auch redlich verdiente. Am Ende unterlag der SV Pädagogik Schönebeck dem Tabellenführer der Volleyball-Regionalliga der Frauen SC Potsdam II knapp mit 2:3 (18, -24, 23, -24, -11)
Schönebeck l Hätte, wenn und aber - ein Denken im Konjunktiv verbietet sich im Sport. Doch hätten die Schönebeckerinnen ihren Satzball beim Stand von 24:23 im zweiten Durchgang genutzt, hätte eine 2:0-Führung am Ende womöglich für einen Sieg gereicht.
Es kam anders und das auf eine dem Spielverlauf untypische Art. Im Tie-Break setzten sich die Gäste vor dem Wechsel vorentscheidend auf 8:1 ab und ließen sich dann auch eine 11:3-Führung nicht mehr nehmen. Zwar kam zwischenzeitlich nochmal Hoffnung auf bei den Gastgeberinnen, aber es hätte eines Wunders bedurft, diesen Vorsprung noch aufzuholen.
"Die Courage, zu gewinnen, hat am Ende gefehlt", sagte Pädagogiks Trainer Dennis Raab. Zuvor war die Partie an Spannung kaum zu überbieten. Zwar hörte sich der erst Satz mit 25:18 für den SVP deutlich an, doch die Zahlen täuschten. Bis zum 9:9 konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Dann ging Schönebeck mit 12:9 in Führung, erhöhte sogar auf 14:10. Kurze Zeit später musste es aber den Ausgleich hinnehmen. Eine Auszeit des Trainers brachte die entscheidenden Impulse und die Gastgeberinnen sicherten sich Durchgang eins.
"Keine Mannschaft war über das gesamte Spiel überlegen", analysierte Gästecoach Sebastian Reinhardt. Auch Raab befand: "Es war definitiv ein Spiel auf Augenhöhe." So auch der zweite Satz, den wie eingangs erwähnt der SVP mit 24:26 abgab. Bemerkenswert war hierbei, dass Pädagogik zunächst einen 16:21-Rückstand egalisierte und sich auch nach dem 21:23 zurückkämpfte. Umso ärgerlicher war dann doch der Satzverlust.
Was Raab daran am meisten missfiel, waren die vielen Angabefehler seiner Spielerinnen. Vier Stück in Folge waren es im zweiten Durchgang. Bedenkt man die knappen Ausgänge, sind diese vermeidbaren Fehler umso ärgerlicher.
Im dritten Satz verbuchte der SVP mit 25:23 wieder das bessere Ende für sich. Im vierten ergab sich ein ähnliches Bild wie im zweiten. Schönebeck konnte eine 13:9-Führung nicht nach Hause bringen, wehrte zwar noch zwei Satzbälle ab, aber musste diesen am Ende mit 24:26 abgeben.
Nun ging es in den Tie-Break, den Raab "generell als Lotterie" bezeichnete. Und die Gäste nahmen den Schwung aus dem vierten Satz mit und entwickelten nun mehr Druck, so dass sie deutlich und vorentscheidend in Führung gingen. Am Ende ging dieser klar mit 15:11 an den SC Potsdam II, der damit seine Tabellenführung ausbaute.
"Uns hat im Tie-Break der Druck im Angriff gefehlt", benannte Raab den entscheidenden Mangel auf Seiten der Gastgeberinnen. Trotzdessen war er stolz auf die Leistung seiner Mannschaft, hob vor allem die gute Abwehrarbeit hervor. Reinhardt führte den Erfolg auf den Willen seiner Spielerinnen zurück. "Sie wollten das Spiel unbedingt gewinnen und haben im fünften Satz alles dafür gegeben."
So blieb schlussendlich ein auf hohem Niveau geführtes Spitzenspiel, welches durch Nuancen zu Gunsten der Gäste ausfiel. Neben der Leistung auf dem Spielfeld passte auch die Stimmung in der Halle. Zahlreiche Anhänger des SV Pädagogik Schönebeck machten ordentlich Lärm und vor allem beim möglichen Satzball im zweiten Durchgang stand die Halle Kopf. Ein Spitzenspiel, welches sich seine Bezeichnung redlich verdiente, doch ohne Happy End aus Sicht der Gastgeberinnen.
SV Pädagogik Schönebeck: Sido, Bock, Schultze, Lehrmann, Dreher, Rumi, Müller, Birkenhauer, Grenzau, Horrmann
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Volleyball Regionalliga: Pädagogik Schönebeck empfängt Potsdam II
Trainer beider Teams erklären Partie zum Endspiel um den Titel
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Schönebeck (nwu) l Das Spiel zwischen dem SV Pädagogik Schönebeck und dem SC Potsdam II morgen um 15 Uhr ist das vorgezogene Endspiel um die Meisterschaft in der Frauen-Regionalliga. Das Aufeinandertreffen des Tabelleführers aus Brandenburg gegen den direkten Verfolger von der Elbe auf Platz zwei verdient nach allen Maßen die Bewertung Spitzenspiel.
So sehen das auch die Trainer beider Vereine. "Es geht um die Meisterschaft", sagt Sebastian Reinhardt, der die Bundesligareserve der Potsdamer betreut. Seine Mannschaft hat ganz gehörig etwas dagegen, dass die Schönebeckerinnen sie eine drittes Mal diese Saison schlagen. Dies gelang Pädagogik nämlich im Hinspiel mit 3:1 und auch im Finale des Regionalligapokals mit demselben Ergebnis. "Dieses Mal sind es andere Bedingungen", so Reinhardt. Der Coach braucht seine Spielerinnen nicht mehr zusätzlich zu motivieren, "sie wissen, um was es geht".
Pädagogik-Trainer Dennis Raab misst dem Spiel exakt dieselbe Bedeutung wie sein Gegenüber zu. "Wenn Potsdam gewinnt, sind sie zu 90 Prozent Meister." Bei Reinhardt klingt diese Prognose wiederum so. "Wenn wir Schönebeck schlagen, sind wir so gut wie durch." Beide führen dies unisono auf das Restprogramm beider Mannschaften zurück, wobei die Gäste von der Havel das vermeintlich Leichtere für sich beanspruchen können.
Das es auch mal zu unerwarteten Ausrutschern kommen kann, bewies Potsdam bei der 2:3-Auswärtsniederlage gegen Kellerkind VSV Grün-Weiß Erkner. Trotzdessen sieht Raab die Gäste "in einer leichten Favoritenrolle". Die Begründung liegt im souveränen Auftreten des momentanen Tabellenführers, wie er auch schwierige Spiele wie gegen Tempelhof für sich entscheidet. Die Schönebeckerinnen haben dagegen den Vorteil in eigener Halle aufzuschlagen. Auch Reinhardt gesteht ein, dass auswärts zu spielen immer ein Nachteil ist. "Zu Hause sind wir stärker."
Die Gäste reisen mit voller Kapelle an und auch bei Pädagogik ist nur das Fehlen von Kathleen Glaser zu beklagen. Ob Raab erneut wie im letzten Spiel seine Spielerinnen mal die Positionen tauschen lässt, wollte er nicht verraten. Auf jeden Fall könnte diese Flexibilität der Gastgeberinnen ein Vorteil sein. Reinhardt gibt sich vielversprechend und hat anscheinend das Mittel gefunden wie Pädagogik zu Hause zu schlagen ist, zumindest weiß er, dass dies die erste Voraussetzung für einen möglichen Erfolg ist. "Wir werden versuchen mit einem unbändigen Willen das Spiel zu gewinnen." Raab und seine Spielerinnen werden sicher etwas dagegen haben sich in eigener Halle die Butter vom Brot nehmen zu lassen und der Schönebecker Trainer hat auch einen Anreiz für sein Team: "Gewinnen wir, wird die Meisterschaft verlegt."
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Volleyball Regionalliga: SVP siegt 3:0
Keine Tränen, sondern nur Regenwasser
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Wiedergutmachung geglückt: Eine Woche nach der 0:3-Niederlage gegen Tempelhof/Mariendorf haben sich die Regionalliga-Volleyballerinnen des SV Pädagogik Schönebeck gestern durch einen 3:0-Sieg (15, 14, 15) in eigener Halle rehabilitiert.
Schönebeck l Gewöhnlich verleben Wischer im Volleyball einen ruhigen Arbeitstag - vielleicht ein, zwei Einsätze in einem Fünf-Satz-Spiel, wenn der Schweiß bei den Spielerinnen schon in Strömen rinnt. Dass Frank Helge dennoch gestern nach jedem zweiten Ballwechsel gefragt war, hatte einen ganz anderen Grund: Eine undichte Stelle im Hallendach produzierte fortwährend kleine Lachen auf dem Hallenboden.
Doch der SVP hätte vermutlich ähnlich wenig Mühe gehabt, wenn nicht die USC-Frauen, sondern er zwei Sätze lang auf der "Pfützen-Seite" gespielt hätte. Ganz einfach, weil er "über das gesamte Spiel in allen Bereichen eine gute Partie gemacht" hat, wie SVP-Trainer Dennis Raab einschätzte. Ob Block, Annahme oder Angriff - es ließ sich kein Element im Spiel hervorheben.
Die Gäste, die bei ihren beiden Siegen gegen Schwedt (3:1) und den Marzahner VC (3:1) reichlich Selbstbewusstsein für das Derby getankt hatten, mussten früh erkennen, dass die Trauben gestern hoch hingen. Raab sah darin, dass sein Team "so gut gestartet" ist, einen der Schlüssel für den späteren glatten Erfolg. Über einen starken Block und die nötige Sicherheit in der Annahme spielte der SVP einen sicheren Vorsprung heraus (15:6). Die Gastgeber hielten das Ligaschlusslicht auf Distanz und verbuchten den ersten Durchgang mit 25:15 für sich.
Den Beginn des zweiten Satzes gestaltete der USC zwar offener, doch Raabs Auszeit beim 11:10 sollte die Wende bringen. Mit der Herausnahme von Kapitän Doreen Bock stellte der SVP auf Libera um, Steffi Schultze übernahm. Und legte sofort eine Aufschlagserie hin, an deren Ende Schönebeck mit 21:10 vorentscheidend davonzog. "Magdeburg hat bei jedem einzelnen Ballwechsel gekämpft, aber irgendwann war die Moral und der Elan aus den vorangegangenen beiden Spielen verflogen", konstatierte Raab, dessen Schützlinge auch Durchgang zwei mit 25:14 nach Hause fuhren.
Der dritte Satz verlief ähnlich, wieder löste Schultze Bock ab und legte prompt die zweite Serie hin. Diagonalspielerin Anna Lehrmann und Außenangreiferin Nadine Müller tauschten zudem ihre Positionen. "Das hat funktioniert und sich als Alternative entpuppt", so der Trainer. Unterdessen brachte sein Team mit 25:15 den Sieg unter Dach und Fach.
Nach der kurzen Freude richteten Team und Trainer den Blick schon wieder auf das Spitzenspiel gegen den SC Potsdam II in zwei Wochen: "In diesem Spiel müssen wir sicher noch eine Schippe draufpacken, dann ist die Aufgabe in eigener Halle sicher machbar." Bis dahin ist bestimmt auch das Hallendach wieder geflickt. Frank Helge würde es sicher begrüßen.
Pädagogik Schönebeck: Sido, Bock, Schultze, Lehrmann, Dreher, Rumi, Müller, Birkenhauer, Grenzau
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| © Sportverein Pädagogik Schönebeck seit 1986 |
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© Sportverein Pädagogik Schönebeck seit 1986 |
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